STIFTUNG

Seit Jahrhunderten vereint Europa nicht nur eine gemeinsame wechselvolle Geschichte, sondern vor allem eine Gemeinschaft von Werten. Frieden und Wohlstand sind das Ergebnis des Zusammenwachsens unsers Kontinents. Gerade die aktuellen Debatten um Zukunft und Form der Europäischen Zusammenarbeit bis hin zu deren Infragestellung ermuntern uns, mit besonderer Kraft diese Idee durch unsere Stiftungsarbeit lebendig zu halten. Unser Europa hat es verdient, erfolgreich zu sein!

Tilo Braune, Präsident

 

 

Stiftungsrat

Tilo Braune
Tilo Braune – Präsident

Nach dem Abitur 1973 und dem anschließenden Militärdienst studierte Tilo Braune von 1976 bis 1984 Humanmedizin. Seine Ausbildung zum Facharzt beendete er 1989. Während seines Studiums gehörte er zu den Gründern des bekannten Eldenaer Jazz Evenings und war viele Jahre für dessen musikalisches Programm verantwortlich.

In den neunziger Jahren trat Tilo Braune in die SPD ein und wurde bereits kurze Zeit später Mitglied des SPD-Landesvorstands in Mecklenburg-Vorpommern, war im dortigen Landtag vertreten und Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Zunächst war Tilo Braune Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund. Später als Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen verantwortete er
die Bereiche Bauen, Wohnen und Aufbau Ost.

Seit November 2007 ist Braune Geschäftsführer der vom Hamburger Reeder Peter Krämer gegründeten Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts e.V. und seit Juni 2009 Vorsitzender des Trägervereins zur Förderung von Gesundheitstourismus, med in Germany e. V.(Bad Wörishofen). Tilo Braune ist außerdem Vorsitzender des Stiftungsrates der „Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern“.
Seit 2012 ist Tilo Braune als Nachfolger von Ernst Seidel Präsident der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa.

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Wolfgang Kenntemich
Prof. Wolfgang Kenntemich – Vizepräsident

Chefredakteur a.D. und Journalistik-Professor
Nach dem Abitur und seiner Tätigkeit als Presseoffizier bei der Bundeswehr arbeitete Wolfgang Kenntemich ab 1970 zunächst als politischer Redakteur bei den Westfälischen Nachrichten in Münster. 1973 wechselte er zum Deutschen Depeschendienst in Bonn, den er 1976 bis 1979 in der Schweiz vertrat und dessen Chefredakteur er 1979 wurde. Für den Axel Springer Verlag war er ab 1983 in Bonn u.a. für Bild und Bild am Sonntag als Büroleiter tätig. Bevor Kenntemich 1991 zum Fernsehen wechselte, arbeitete er bei Gruner + Jahr als Chefkorrespondent. Nach einer kurzen Zeit beim Bayerischen Rundfunk ging er im November 1991 zum wiedergegründeten Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und war dort 20 Jahre (1991 – 2011) als Chefredakteur Fernsehen tätig. Dort entwickelte er zahlreiche innovative Sendeformate und war für die Transformationsprozesse in die digitale TV-Zukunft mit verantwortlich.

Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher und Fachpublikationen, u.a. „Die Jahrhundertflut“, „Das war die DDR. Eine Geschichte des anderen Deutschland“ und „Content first – Der transmediale Prozess und die journalistische Qualität“. Seit 2018 ist er Honorarprofessor für Journalistik an der Universität Leipzig und seit 2013 Direktor des von ihm gegründeten Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus EIQ, ebenfalls in Leipzig. Kenntemich engagiert sich u. a. seit 1996 bei Rotary, als Co-Präsident der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa sowie als Beirat des Nah- und Mittelost-Vereins (NUMOV). Mit seinem Büro für Kommunikation, Medien, Beratung mit Sitz in Berlin berät er Führungspersönlichkeiten in Medien, Politik und Wirtschaft. Kenntemich ist verheiratet und hat fünf Kinder.

 

 

Prof. Dr. Walter P. von Wartburg
Prof. Dr. Walter P. von Wartburg – Schweizerischer Co-Präsident

Geboren 26.8.1939, Rechtsstudium an den Universitäten in Basel, Paris, Princeton und Harvard, Dr. jur. 1963, Anwaltsexamen 1964 in Basel; 1965/66 Rechts- und Wirtschaftsstudium an der Universität Princeton und an der Harvard Law School, LL.M. 1966. Stanford Senior Executive Program, 1987. Em. Professor für Verwaltungsrecht an der Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften, St. Gallen; Autor verschiedener Bücher und Artikel über gesundheitspolitische Themen und Gentechnologie, sowie Issues/Reputation Management und Business Administration.
Praktizierender Anwalt; Gruender der Corporate Reputation Management AG, Basel; bis 1999 Mitglied der Geschäftsleitung Novartis als Head Corporate Communications; verschiedene Aufsichtsratsmandate in CH und US Unternehmen. Beratungsschwerpunkte: strategische Positionierung, Reputationssicherung, Political Negotiations, Dilemma-, Risiko- und Krisenkommunikation auf Führungsebene.

Gründungspräsident der Schweizerischen Stiftung „PRO MENTE SANA“; langjähriger Präsident der Theater Basel; Co-Präsident der Europäischen Kulturstiftung PRO EUROPA, Mitglied des Advisory Council des Bologna Center of the Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS) Bologna, Member of the Bioethics Committee der Johns Hopkins University, Baltimore. Verheiratet, drei Kinder.

 

 

Gisela Kutter
Gisela Kutter – Mitglied

Gisela Kutter wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als sie zusammen mit anderen Damen von „Ladies First“ entschied, Geld für ein neues Theater in Basel aufzubringen. 25 Mio. Franken wurden von „Ladies First“, einem Zusammenschluss vermögender und engagierter Damen aus Basel und der Region, gespendet, um das Schauspielhaus zu ermöglichen. Mit der von ihr ins Leben gerufenen Stiftung CMDG (Centrum for the Millenium Development Goals) in Basel versucht Gisela Kutter seit vielen Jahren, die Milleniums Development Goals der UNO der Öffentlichkeit bekannt und auf die Bedeutung dieser Ziele aufmerksam zu machen. Wichtig sind Gisela Kutter ihr kulturelles Engagement in Basel und ganz Europa, der Umgang der Stadt und des Kontinents mit den Nachkommen, die Herausforderungen und Ziele einer engagierten und auf die Zukunft ausgerichteten Stiftung sowie ihr persönliches Engagement für nachhaltige Projekte. Auch deshalb ist Gisela Kutters Tätigkeit als Mitglied des Stiftungsrates der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa folgerichtig.

 

 

Susanne Mueller Zantop
Susanne Mueller Zantop – Mitglied

Vorstandsvorsitzende der CEO Positions AG
Gründer von CFCC – CEO Future Communications Community (CEO)

Susanne Mueller Zantop, ehemalige Journalistin und Gartner-Technologieanalystin, ist eine Kommunikations-Unternehmerin und Kolumnistin mit den Schwerpunkten CEO-Kommunikation und Technologie.

Nach ihrem Studium der Informatik und Linguistik an der Universität Regensburg kam Susanne als eine der ersten Außendienstmitarbeiterinnen für Großsysteme zu IBM. Im Alter von 24 Jahren baute sie ein Technologieanalystenunternehmen auf, das sie 12 Jahre später an Gartner verkaufte. Sie kam 1998 zur Siemens AG, wo sie im Strategischen Marketing das Mobilfunkunternehmen „The Leonie Project“ initiierte, das Mobilfunktechnologie für Kinderschutzgeräte vorsah. Später kehrte sie als Investor Relations-Verantwortliche Division Mobile zurück, gefolgt von einer Position als Global EVP Marketing and Communications für Adecco SA. Nach einem Executive MBA-Abschluss an der Universität St. Gallen in der Schweiz wurde ihr derzeitiges Unternehmen, die CEO Positions AG, Anfang 2006 in Zürich gegründet, wo sie heute mit ihrem Partner lebt. Sie hat einen erwachsenen Sohn.

Susanne stammt aus einem künstlerisch-musikalischen Elternhaus und engagiert sich besonders für moderne Kunst und Literatur.

Mueller Zantop ist bei der CEO Positions AG tätig, wo sie als Geschäftsführerin und Hauptaktionärin tätig ist. Die CEO Positions AG ist ein Beratungs- und Produktionsunternehmen für die CEO-Strategiekommunikation. Kunden sind globale Marken in den Bereichen Energie, Finanzen, IT und Telekommunikation. Der Firmenname unterstreicht, dass der CEO das wichtigste Medium ist, um die Unternehmensstrategie zu verkörpern.

Im Jahr 2012 gründete sie die CFCC – CEO Future Communications Community – eine Forschungsinitiative, die darauf abzielt, alle erzielbaren Erkenntnisse über digitale Führung und Kommunikation zu sammeln und zu analysieren, um den Mitgliedern neue Ideen und umsetzbare Ratschläge zur CEO-Kommunikation im 21. Jahrhundert zu geben.

Susanne war als Non-Executive Director in den Vorständen von 2 Technologieunternehmen in Deutschland tätig und ist Mentorin für junge weibliche Führungskräfte.

 

Der Stiftungsrat arbeitet ehrenamtlich.

 

 

Stiftungszweck

 

DIE STIFTUNG WILL DEM LEBENDIGEN DIALOG ZWISCHEN DEN EUROPÄISCHEN STAATEN UND REGIONEN IMPULSE GEBEN UND ZU EINEM POLITIK-BEGLEITENDEN, VERTRAUENSBILDENDEN UND KOMMUNIKATIONSFÖRDERNDEN KULTURAUSTAUSCH IN EUROPA BEITRAGEN. DIE BEDEUTUNG DER KULTURELLEN VIELFALT UND DIE SCHÖPFERISCHE EIGENSTÄNDIGKEIT DER EUROPÄISCHEN STAATEN UND REGIONEN SOLLEN AUF DIESE WEISE VERDEUTLICHT WERDEN.

 

Die Mittel zur Erreichung unserer Ziele sind unter anderem:

  • die Durchführung kultureller Veranstaltungen
  • die Auszeichnung von herausragenden kulturellen Initiativen
  • die Unterstützung innovativer Projekte von Personen, Gruppierung und Institutionen, die sich auf kulturellem Gebiet einer Herausstellung würdig erweisen
  • die Förderung junger Künstler mittels europäischer und regionaler Förderpreise
  • die Vergabe von Stipendien, Beihilfen zu Wettbewerben und Meisterkursen
  • die Ermöglichung von Ausstellungen und Konzertauftritten, die den Begünstigten helfen und sie zu Kreativität und außerordentlichen Leistungen ermutigen